3.) Berufsunfähigkeit der Angestellten:

Die Voraussetzungen für einen Pensionsanspruch entsprechen jenen für eine

Invaliditätspension. Lediglich der Begriff der Berufsunfähigkeit ist anders definiert.

Angestellte sind berufsunfähig, wenn ihre Arbeitsfähigkeit in Folge ihres körperlichen oder

geistigen Zustands auf weniger als die Hälfte derjenigen von körperlich und geistig gesunden

Versicherten von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten

herabgesunken ist.

Angestellte genießen somit ebenfalls Berufsschutz, da sie nur auf ihre oder vergleichbare

Berufe verwiesen werden können. Das Verweisungsfeld wird anhand des entsprechenden

Kollektivertrages bestimmt. Nach der Judikatur müssen es sich Angestellte jedoch gefallen

lassen, eine Stufe der KV-Einstufung herabzusinken. Hat jemand Tätigkeiten als Arbeiter und

als Angestellter verrichtet (Mischverwendung), so entscheidet im Allgemeinen das zeitliche

Überwiegen dafür, nach welchen Regeln der Berufsschutz der versicherten Person beurteilt

werden soll.

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