Lehrgänge
Psychoonkologie
Ziel
Weiterbildung hämatologisch und onkologisch tätiger ÄrztInnen im Bereich der psychosozialen Unterstützung von Krebspatienten und deren Angehörigen. Vermittlung der wissenschaftlichen Grundlagen und etablierten Behandlungsrichtlinien der Psychoonkologie.
Daten
Beginn: WS2009/2010
Fortbildungsdauer: 2 Jahre
Umfang: 190 Stunden
- 50 Stunden Fortbildung auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie (DFP akkreditierte Veranstaltungen wie z.B. Hämatalogiekurs der ÖGHO, Frühjahrstagung der ÖGHO, ...)
- 24 Stunden Theorie aufgeteilt auf 3 Blockseminare
- 86 Stunden Kommunikationstraining und Selbsterfahrung aufgeteilt auf 5 Blockseminare
- 30 Stunden Abschlussarbeit
Abschluss
Seminararbeit Psychoonkologie (Integration psychoonkologischer Betreuungskonzepte in bestehende Strukturen)
Lehrgangsleitung
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| Prof. Alexander Gaiger |
Peter Fässler-Weibel |
Kontakt und Koordination
Prof. A. Gaiger (e-mail: alexander.gaiger@meduniwien.ac.at)
Tel: 01/40400/4410
Inhalte
Besonderheiten: Teile des Lehrganges werden mit Betroffenen (Krebspatienten und Ihren Angehörigen) sowie den Vorständen/Leitern der Abteilungen, deren Mitglieder an dem Lehrgang teilnehmen, gemeinsam gestaltet (Theorieblock III und IV). Anliegen der Selbsthilfegruppen werden gemeinsam mit hämatologisch-onkologisch tätigen ÄrztInnen bearbeitet und Inhalte definiert, die in die ärztliche Routine Eingang finden werden.
- Grundlagen der Psychoonkologie und der ärztlichen Gesprächsführung
- Kommunikationstraining „Breaking bad news"
- Indikationen für psychoonkologische Interventionen, spezielle Gesprächssituationen (Eröffnung der Diagnose, Wechsel der Behandlung, ..)
- praktische und theoretische Kenntnisse psychoonkologischer Interventionen
- Krisenintervention
- Kommunikation im Arzt - Patient - Verhältnis
- Kommunikation mit Angehörigen
- Krankheitsverarbeitung im Krankheitsverlauf
- Möglichkeiten der Integration von psychoonkologischen Konzepten in die onkologische Stations- und Ambulanzarbeit und dem niedergelassenen Bereich
- Entlassungsmanagement und Zusammenarbeit mit dem extramuralen Bereich
- Strategien der Burn-out-Prophylaxe
- schwierige ethische und rechtliche Fragen
Theorie: Grundlagen der Psychoonkologie
Spezielle Psychoonkologie
Jede einzelne Tumorart hat neben den individuellen Verarbeitungsaspekten bedingt durch die Lebensgeschichte des Patienten und sein soziales Umfeld, spezifische Aspekte, verursacht durch Tumorlokalisation, paraneoplastische Phänomene, spezielle Operationstechniken und Aspekte des Organfunktionsverlustes, (z.B. Impotenz nach Prostata-Op, Infertilität, vorzeitige Menopause, Amenorrhoe, Trockenheit der Schleimhäute, Infektneigung, Einschränkung der Lungenfunktion, CFS, ….)
1.1. Psychosoziale Aspekte der häufigsten Krebserkrankungen
Spezielle Psychoonkologie: Mammakarzinom, Bronchuskarzinom, Prostatakarzinom, Tumore des Magen-Darmtrakt, Leukämien, Lymphome, urologische Tumore, Tumoren des ZNS, ……
1.2. Psychosoziale Aspekte bei kurativem Ansatz, palliativem Ansatz und bei Chronifizierung der Erkrankung (insbesondere indolente NHL, CLL, Mammakarzinom, …)
1.3. Psychosoziale Aspekte bei Studienteilnehmern, experimentelle Therapien, Kommunikation in klinischen Studien
1.4. Psychosoziale Aspekte seltener und ungewöhnlicher Krebserkrankungen: In dem Maße, in dem „Standard Operating Procedures" bzw. etablierte Therapien nicht zu Verfügung stehen, gewinnen klare Standards der Kommunikation und psychosozialen Unterstützung an Bedeutung.
1.5. Krankheit und Sexualität, Umgang mit Tabus
1.7. Psychosoziale Aspekte in der Betreuung von Angehörigen, mit besonderer Berücksichtigung der Situation der Kinder von Krebspatienten
Praxis: Psychoonkologische Interventionen
2.1. Grundlagen der Kommunikation
2.2. Konzepte der Psychosomatik
2.3. Salutogenese und euthyme Behandlungansätze
2.4. Krisenintervention
2.5. Psychotherapeutische Interventionen
2.6. Psychoedukative Interventionen
2.7. Umgang mit Komplementär- und Alternativmedizin
2.8. Ernährung und Krebs
2.9. Onkologische Rehabilitation
Teil 3: Workshopgestaltung gemeinsam mit Patienten, Angehörigen und Selbsthilfegruppen
Diplomarbeit
Von den Teilnehmern in Absprache mit den Abteilungsleitern zu gestalten.
1. Integration psychoonkologischer Konzepte in bestehende Betreuungsstrukturen.
2. Erarbeitung einer Broschüre gemeinsam mit Betroffenen (Patienten, Selbsthilfegruppen, Pflege, Psychologen, Ärzte, Titel: „Krankheit verstehen, vom krank sein und gesund sein"
Termine
| 1. Termin: |
Workshop I |
| 2. Termin: |
Theorieblock I |
| 3. Termin: |
Workshop II |
| 4. Termin: |
Workshop III |
| 5. Termin: |
Theorieblock II |
| 6. Termin: |
Workshop IV |
| 7. Termin: |
Theorieblock III |
| 8. Termin: |
Workshop V |
Psychoonkologie
Ziel
Weiterbildung hämatologisch und onkologisch tätiger ÄrztInnen im Bereich der psychosozialen Unterstützung von Krebspatienten und deren Angehörigen. Vermittlung der wissenschaftlichen Grundlagen und etablierten Behandlungsrichtlinien der Psychoonkologie.
Daten
Beginn: WS2009/2010
Fortbildungsdauer: 2 Jahre
Umfang: 190 Stunden
- 50 Stunden Fortbildung auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie (DFP akkreditierte Veranstaltungen wie z.B. Hämatalogiekurs der ÖGHO, Frühjahrstagung der ÖGHO, ...)
- 24 Stunden Theorie aufgeteilt auf 3 Blockseminare
- 86 Stunden Kommunikationstraining und Selbsterfahrung aufgeteilt auf 5 Blockseminare
- 30 Stunden Abschlussarbeit
Abschluss
Seminararbeit Psychoonkologie (Integration psychoonkologischer Betreuungskonzepte in bestehende Strukturen)
Lehrgangsleitung
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![]() |
| Prof. Alexander Gaiger |
Peter Fässler-Weibel |
Kontakt und Koordination
Prof. A. Gaiger (e-mail: alexander.gaiger@meduniwien.ac.at)
Tel: 01/40400/4410
Inhalte
Besonderheiten: Teile des Lehrganges werden mit Betroffenen (Krebspatienten und Ihren Angehörigen) sowie den Vorständen/Leitern der Abteilungen, deren Mitglieder an dem Lehrgang teilnehmen, gemeinsam gestaltet (Theorieblock III und IV). Anliegen der Selbsthilfegruppen werden gemeinsam mit hämatologisch-onkologisch tätigen ÄrztInnen bearbeitet und Inhalte definiert, die in die ärztliche Routine Eingang finden werden.
- Grundlagen der Psychoonkologie und der ärztlichen Gesprächsführung
- Kommunikationstraining „Breaking bad news"
- Indikationen für psychoonkologische Interventionen, spezielle Gesprächssituationen (Eröffnung der Diagnose, Wechsel der Behandlung, ..)
- praktische und theoretische Kenntnisse psychoonkologischer Interventionen
- Krisenintervention
- Kommunikation im Arzt - Patient - Verhältnis
- Kommunikation mit Angehörigen
- Krankheitsverarbeitung im Krankheitsverlauf
- Möglichkeiten der Integration von psychoonkologischen Konzepten in die onkologische Stations- und Ambulanzarbeit und dem niedergelassenen Bereich
- Entlassungsmanagement und Zusammenarbeit mit dem extramuralen Bereich
- Strategien der Burn-out-Prophylaxe
- schwierige ethische und rechtliche Fragen
Theorie: Grundlagen der Psychoonkologie
Spezielle Psychoonkologie
Jede einzelne Tumorart hat neben den individuellen Verarbeitungsaspekten bedingt durch die Lebensgeschichte des Patienten und sein soziales Umfeld, spezifische Aspekte, verursacht durch Tumorlokalisation, paraneoplastische Phänomene, spezielle Operationstechniken und Aspekte des Organfunktionsverlustes, (z.B. Impotenz nach Prostata-Op, Infertilität, vorzeitige Menopause, Amenorrhoe, Trockenheit der Schleimhäute, Infektneigung, Einschränkung der Lungenfunktion, CFS, ….)
1.1. Psychosoziale Aspekte der häufigsten Krebserkrankungen
Spezielle Psychoonkologie: Mammakarzinom, Bronchuskarzinom, Prostatakarzinom, Tumore des Magen-Darmtrakt, Leukämien, Lymphome, urologische Tumore, Tumoren des ZNS, ……
1.2. Psychosoziale Aspekte bei kurativem Ansatz, palliativem Ansatz und bei Chronifizierung der Erkrankung (insbesondere indolente NHL, CLL, Mammakarzinom, …)
1.3. Psychosoziale Aspekte bei Studienteilnehmern, experimentelle Therapien, Kommunikation in klinischen Studien
1.4. Psychosoziale Aspekte seltener und ungewöhnlicher Krebserkrankungen: In dem Maße, in dem „Standard Operating Procedures" bzw. etablierte Therapien nicht zu Verfügung stehen, gewinnen klare Standards der Kommunikation und psychosozialen Unterstützung an Bedeutung.
1.5. Krankheit und Sexualität, Umgang mit Tabus
1.7. Psychosoziale Aspekte in der Betreuung von Angehörigen, mit besonderer Berücksichtigung der Situation der Kinder von Krebspatienten
Praxis: Psychoonkologische Interventionen
2.1. Grundlagen der Kommunikation
2.2. Konzepte der Psychosomatik
2.3. Salutogenese und euthyme Behandlungansätze
2.4. Krisenintervention
2.5. Psychotherapeutische Interventionen
2.6. Psychoedukative Interventionen
2.7. Umgang mit Komplementär- und Alternativmedizin
2.8. Ernährung und Krebs
2.9. Onkologische Rehabilitation
Teil 3: Workshopgestaltung gemeinsam mit Patienten, Angehörigen und Selbsthilfegruppen
Diplomarbeit
Von den Teilnehmern in Absprache mit den Abteilungsleitern zu gestalten.
1. Integration psychoonkologischer Konzepte in bestehende Betreuungsstrukturen.
2. Erarbeitung einer Broschüre gemeinsam mit Betroffenen (Patienten, Selbsthilfegruppen, Pflege, Psychologen, Ärzte, Titel: „Krankheit verstehen, vom krank sein und gesund sein"
Termine
| 1. Termin: |
Workshop I |
| 2. Termin: |
Theorieblock I |
| 3. Termin: |
Workshop II |
| 4. Termin: |
Workshop III |
| 5. Termin: |
Theorieblock II |
| 6. Termin: |
Workshop IV |
| 7. Termin: |
Theorieblock III |
| 8. Termin: |
Workshop V |





